Autorenhinweise

BIS- Das Magazin der Bibliotheken in Sachsen bringt in der Regel nur Originalbeiträge. Grundsätzlich dürfen nur Arbeiten eingereicht werden, die nicht gleichzeitig an anderer Stelle zur Veröffentlichung vorgeschlagen oder bereits veröffentlicht worden sind. Für den Inhalt der Beiträge sind die Autoren verantwortlich. Alle Artikel werden parallel online publiziert.

Um den Autoren des BIS-Magazins Hilfestellung für die Redaktion der gewünschten Zuarbeiten zu geben, haben wir nachfolgenden Leitfaden erarbeitet. Er ist als Orientierungshilfe zu verstehen und soll allen Beteiligten die Arbeit an den redaktionellen Texten erleichtern.

Inhaltliche Tipps

Gute redaktionelle Texte haben eine Hauptbotschaft und vermitteln was, wer, wann, wo, warum bzw. wozu getan hat. Daher empfehlen wir Ihnen bevor Sie mit Ihrem Text beginnen, innezuhalten und in Gedanken (oder auf Papier) Antworten auf die folgenden W-Fragen zu formulieren:

  • Wer hat etwas gemacht? / Wem ist etwas passiert?
  • Was hat der-/diejenige gemacht? / Was ist passiert?
  • Wo und wann ist etwas passiert?
  • Warum/wozu hat der-/diejenige etwas gemacht? / Warum ist etwas passiert?
  • Wie ist etwas passiert? / Wie hat der-/diejenige etwas umgesetzt?
  • Mit welchem Erfolg hat der-/diejenige das gemacht? / Mit welchem Erfolg ist das passiert?

Stilistische Tipps

  • Bitte vermeiden Sie die direkte Ansprache des Lesers. Sie ist nur im Editorial (Einstiegs-/Begrüßungstext ganz vorn im Heft) und in Interviews gewünscht. (anstelle: Hier können Sie sich informieren … besser: Weitere Informationen gibt es hier.)
  • Bitte vermeiden Sie "ich"/"wir"-Darstellungen! Sprechen Sie als Autor/in im Text nicht von sich selbst in der dritten Person. Sagen Sie nicht selbst über sich, wie gut Sie sind, sondern lassen Sie es andere sagen und zitieren Sie diese. (z.B. so: Dreihundert Millionen Bücher lagern im Keller der SLUB Dresden, schreibt die Zeitschrift GEO und attestiert der SLUB damit den weltgrößten Bestand. Nicht so: Wir haben den größten Bestand.)
  • Schreiben Sie so, dass auch betriebsfremde Leser Sie verstehen. Vermeiden Sie deshalb so weit wie möglich Fachtermini, Anglizismen und interne Abkürzungen. Wo diese notwendig sind, erklären Sie diese bitte –  in Gedankenstrichen –  oder (in Klammern). Führen Sie Abkürzungen (Abk.) ein, wenn diese zum ersten Mal im Text vorkommen.
  • Marcel Reich-Ranicki hat einmal gesagt: „Unverständlichkeit ist noch lange kein Beweis für tiefe Gedanken.“ Darum gilt: Je einfacher Sie sich ausdrücken, umso leichter versteht man Ihre Texte, und umso lieber liest man sie.
  • Finden Sie lieber kurze, klare Worte als lange oder zusammengesetzte Wörter, wenn Sie die Wahl haben (z.B. Problem statt Problematik/Problemfeld). So bringen Sie die Sache auf den Punkt und vermeiden „Amts-Deutsch“.
  • Bauen Sie klare Sätze! Texte mit klaren verständlichen Sätzen werden lieber gelesen als lange verschachtelte Sätze! Bevorzugen Sie Hauptsätze für inhaltliche Hauptsachen!
  • Nutzen Sie - wenn möglich - lieber die Aktiv-Form als die Passiv-Form! (z.B. Klaus nahm Fred die Vorfahrt. Statt: Der Unfall geschah. Oder: Ihm wurde die Vorfahrt genommen.) Passiv-Sätze verschleiern, wer denn eigentlich agiert hat. Aktiv-Sätze sind für den Leser leichter zu erfassen.
  • Vermeiden Sie (zu viele) substantivierte Verben! Sie erschweren das Textverständnis. (anstelle: Die Teilnahme von 100 Besuchern stieß auf großes Interesse besser so: 100 interessierte Besucher nahmen an der Tagung teil.)
  • Bevorzugen Sie Formulierungen, die genau beschreiben, was passiert bzw. umgesetzt worden ist, und nicht nur festhalten, DASS etwas umgesetzt worden ist. (Das Team der Zweigbibliothek Boblitz hat durch intensive Recherchen erfolgreich die bisherigen Schwachstellen in der digitalen Leserverwaltung beseitigt. Statt: In der Zweigbibliothek Boblitz wurden neue Strukturen geschaffen.)
  • Schreiben Sie bildhaft, z.B. durch Vergleiche, damit der Leser sich die Dinge besser vorstellen kann. (Dreihundert Millionen Bücher lagern im Keller der SLUB Dresden – würde man sie aufeinander stapeln, reichte dieser Turm bis zum Mond.
    Oder: Das Areal für den Neubau ist beinahe so groß wie drei Fußballfelder.)

Formelle und gestalterische Tipps

  • Es gilt die neue deutsche Rechtschreibung.
  • Bitte liefern Sie uns Ihre Zuarbeit einfach im Fließtext. Formatierungen sind nicht notwendig (und auch nicht erwünscht). Bitte schreiben Sie ganze Sätze. Stichworthafte Aufzählungen oder Anstriche (wie bei Power-Point-Präsentationen) sind für redaktionelle Texte im Magazin nicht geeignet.
  • Bitte geben Sie Ihren Texten eine Hauptüberschrift und eine Unterüberschrift.
  • Nennen Sie die Menschen, um die es im Text geht, beim Namen. Schreiben Sie immer den Vor- und Zunamen der Person(en) ohne Herr / Frau davor. Vergessen Sie akademische Grade oder Titel nicht. Schreiben Sie auch dazu, welche Funktion die Person innehat. (z.B. so: Dr. Mathilde Mustermann, Vorsitzende des Buchfördervereins Leipzig, empfiehlt, schon im Vorschulalter mit dem Lesen zu beginnen. Nicht so: Frau Mustermann vom Förderverein empfiehlt …)

Bilder // Grafiken

  • Bilder sagen mehr als tausend Worte. Deshalb liegt uns die Auswahl von aussagekräftigen attraktiven Bildern besonders am Herzen. Bitte denken Sie bereits im Vorfeld von Veranstaltungen oder Ereignissen daran, diese gut zu dokumentieren.
  • Wählen Sie Bildmotive, die nah am Objekt / am Menschen sind und das Wesentliche zeigen. Was das Wesentliche ist, hängt vom Text ab. Will man bspw. einen Text über eine Tagung illustrieren, dann sind Fotos von leeren Besprechungsräumen nicht sinnvoll – es sei denn, die Tagung musste wegen Stromausfalls kurzfristig abgesagt werden. Sinnvoller sind hier Fotos von Menschen im Gespräch.
  • Besonders gut ist, wenn das Bild den Text nicht nur illustriert, sondern auch Zusatzinformationen liefert. Dafür ist die Bildunterschrift wichtig.
    Geben Sie bitte immer alle Informationen an, die es zum Bild gibt:
    - Wer ist da zu sehen?
    - Wann und in welcher Situation wurde das Bild gemacht?
    - Wer ist der Fotograf?
  • Übermitteln Sie Grafiken, Fotos oder Screenshots immer als separate Datei. Gängige Dateiformate sind jpg-, tiff- oder auch eps-Dateien. Die Mindestanforderung an die Bilder von 10 x 15 cm bei 300 dpi sollten Sie nicht unterschreiten.

Fußnoten // Quellenangaben // Literaturhinweise

  • Notwendige Zitatstellen und Belege geben Sie bitte möglichst im Text an.
  • Zwingend notwendige Anmerkungen werden als Endnoten am Schluss des Beitrages erscheinen.
  • Umfang: Maximal 24.000 Zeichen (mit Leerzeichen) ohne Abbildungen.

Autorenvorstellung

Von jedem Autor werden der volle Name, Titel und Anschrift sowie ggf. Position und Institution erbeten. Autoren von Aufsätzen bitten wir außerdem um ein Foto.

Die Redaktion behält sich das Recht vor, eingesendete Artikel nicht abzudrucken oder kleinere Korrekturen vorzunehmen. Grundlegende Änderungen sind nur im Einvernehmen mit dem Autor möglich. Die Redaktion behält sich das Recht zur Kürzung vor. Nach Erscheinen Ihres Aufsatzes erhalten Sie zwei Belegexemplare.

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